Cover: Das Geheimnis der Anden

Das Geheimnis der Anden

(bei 3 Bewertungen)

DDR 1972, Laufzeit: 410 Minuten, Regisseur: Rudi Kurz

Darsteller: Erwin Geschonneck, Horst Schulze, Gojko Mitic, Hans-Peter Minetti, Andrzej Szalawski, Ioana Bulca, Tristan Ruiz Same, Ewa Krzyzewska

Kamera: Horst Hardt
Musik: Wolfgang Hohensee
Schnitt: Lotti Mehnert

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29,99 €
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Der fünfteilige Fernsehfilm erzählt die spannende und ungewöhnliche Geschichte des Dr. Jansen. Anfang der 70er Jahre ist der Jurist und Regierungsrat in der NATO für seine Auftraggeber in geheimer Mission in Südamerika unterwegs. Dort wird er unerwartet in einen Strudel von Abenteuern gerissen, bei denen es um Leben und Tod geht. Ob im Urwald, am Meer oder in den Weiten der Pampa, überall agieren Menschen, denen jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen.
Spezifikationen
Laufzeit:
410 Minuten
Bildformat:
4:3
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Videostandard:
PAL
Regionalcode:
2
DVD-Format:
3er Digi Pack im Schuber
Artikelnummer:
49036
DVD EAN-Code:
4028951490363
Daten
Veröffentlichung:
08/2010
Produktionsjahr:
1972
Produktionsland:
DDR
FSK:
Ab 6 Jahren
Farbmodus:
Farbe
Sprachen:
Deutsch
Specials

  • "Gojko Mitic - mehr als nur der DEFA-Chefindianer" (Dokumentation; ca. 14 Min; 2010)
  • Trailer DDR TV-Archiv
  • Illustriertes 12-seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen

Kundenmeinungen

  • Heiko Fritz und Klippensegler treffen den Nagel auf den Kopf geschrieben von Achim

    Ich bin gerade dabei, mir "Das Geheimnis der Anden" per DVD wieder zu vergegenwärtigen. Vieles hat man ja vergessen, denn die Ausstrahlung im Fernsehen der DDR liegt fast 40 Jahre zurück. Da erinnert man sich allenfalls noch an einzelne Szenen wie die vom ersten Besuch Dr. Jansens bei Don Pineto. Die vorstehend geäußerten Meinungen kann ich ohne Abstriche teilen. Doch man sage das alles mal dem Herrn Klaus Schroeder, "Forschungsverbund SED-Staat", der derzeit jede Woche in der Zeitung "Thüringer Allgemeine" (bis Anfang 1990 "Das Volk") langjährigen DDR-Bürgern erklären will, wie sie in der DDR gelebt zu haben hatten. Solchem Manne kann man beweisen, was man will, der geht stur nach dem Grundsatz "Verflucht seien die Bösen, denn selbst das Gute, das sie tun, ist böse gemeint!" Da ist es kein Wunder, dass Vertreter der offiziellen Politik bis hin zur auf den Bundeskanzlersesel gehievten "Angie", die es doch besser wissen muss, es gar nicht besser wissen, zumindest nicht zugeben wollen, dass sie es in Wahrheit besser wisen.

  • Es gab sie, die Symbiose von Intelligenz und Aktion geschrieben von Heiko Fritz

    Es ist für mich einmal interessant gewesen, eine Serie zu sehen, die ich vorher nicht kannte. So ist der Blick auf dieses historische Filmmaterial unvoreingenommener. Würde sich dabei die gleich gute Qualität bestätigen, wie in den mir bekannten Filmen? Im Fall der Serie „Das Geheimnis der Anden“ hat sich das in vollem Umfang bestätigt. Sie ist intelligent, spannend, unterhaltend und im besten Sinne parteilich, nämlich menschlich, - also viel weniger propagandistisch als das heutige propagierte Geschichtsbild gern sehen möchte. Zudem beweist Rudi Kurz, daß man mit weniger aufwendigen Mitteln als sie zum Beispiel heute zur Verfügung stehen, ebenso abenteuerliche Spannung erzeugen kann. Die Handlung wirkt dadurch auch lebensechter und ermöglicht den Schauspielern eigene Gestaltungsentfaltungen. In dieser Serie vorzüglich durch Horst Schulze und Erwin Geschonneck. Bei beiden Schauspielern kann gesagt werden, sie konnten wirklich jede Figur in überzeugender Form spielen.

    Heiko Fritz

  • Eine spannende und wunderbare Jugenderinnerung, erstmals gesehen durch den Schlitz der Wohnzimmertür, da die Ausstrahlung für einen 10jährigen zu spät kam. geschrieben von Klippensegler

    Gojko Mitic - der Held meiner Jugend. Häuptling Tokaito und die große Schlange, den ich jedem Sommer mit meinem Vater (der vor drei Wochen verstorben ist) im Urlaubskino an der Ostsee sehen durfte. Nach "Flipper" und "Dem Mann der nach der Oma kam" (im "Volkshaus" in Berlin-Lichtenberg) meine ersten Kinoerlebnisse. Dieser Fim war die Entdeckung, dass der "Häuptling", den ich kurz darauf einmal in der Berliner S-Bahn persönlich kennen lernen durfte, auch mehr konnte und bis heute kann. Später folgte noch "Das Archiv des Todes". Er war ein Schauspieler mit vielen Facetten, der leider in der DDR viel zu früh festgelegt wurde. Dennoch war und ist es immer wieder ein Erlebnis ihn zu erleben, ob nun auf der Leinwand oder der Bühne. In Thale als Musketier oder aktuell gerade in Schwerin als Aleksis Sorbas.

    Das Geheimnis der Anden war eine der wenigen Chance, die der "Häuptling" hatte, zu zeigen, wie viel mehr er gekonnt hätte, wenn man ihn gelassen hätte. Er brilliert an der Seite hervorragender Schauspieler, die in der Produktion bis in die kleinste Nebenrolle zu finden sind. DDR-Action-Film-Schule: Ein viel zu oft vergessenes Kapitel deutscher Filmgeschichte. Ist man offen für sie, dann sieht man auf welch hohem Niveau hier gearbeitet wurde. Schade, dass sich nicht mehr Menschen auf machen und diesen Werken offen gegenüber stehen und sie als das begreifen, was sie sind: Ein Stück hervorragend, professioneller Filmkunst Made in Republic Democratic Allemagne, die in andren Ländern der Welt akzeptiert und verehrt wird ...

    Warum bei uns nicht, dass muss jeder für sich selbst beantworten.

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