Cover: Das kalte Herz

Das kalte Herz

(bei 9 Bewertungen)

DDR 1950, Laufzeit: 101 Minuten, Regisseur: Paul Verhoeven

Darsteller: Lutz Moik, Hanna Rucker, Paul Bildt, Erwin Geschonneck, Lotte Loebinger, Paul Esser

Drehbuch: Wolff von Gordon, Paul Verhoeven
Kamera: Bruno Mondi, Ernst Kunstmann
Musik: Herbert Trantow
Schnitt: Lena Neumann

Verfügbarkeit: Auf Lager.

Neue, digital überarbeitete Fassung!

9,99 €
(inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Da wo der Schwarzwald am dichtesten ist, lebt der Köhler Peter Munk. Als er die schöne Lisbeth heiraten will, wird ihm seine Armut schmerzlich bewußt, und er bittet das Glasmännlein, den guten Geist des Waldes, um Hilfe. Er bekommt sie auch, doch er verspielt sie leichtfertig. Nun ruft er den bösen Geist, den Holländer-Michel. Der verspricht ihm allen Reichtum der Welt, wenn er sein Herz gegen einen kalten Stein eintauscht. Peter ist einverstanden, und von Stund an wird er reich und reicher, aber auch brutal und gemein. Erst als er Lisbeth aus Wut über ihre Gutmütigkeit erschlägt, kommt er zur Besinnung. Noch einmal soll ihm das Glasmännlein helfen. Für Peter gibt es jedoch nur Hoffnung, wenn er sein wahres Herz von Michel zurückerhält. Peter muß eine List anwenden, um wieder der werden zu können, der er einst war.

EIN FARBFILM DER DEFA NACH DEM MÄRCHEN VON WILHELM HAUFF
Spezifikationen
Laufzeit:
101 Minuten
Bildformat:
16:9 (digital überarbeitet)
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Videostandard:
PAL
Regionalcode:
0 (null)
DVD-Format:
Single DVD im Schuber
Artikelnummer:
19809
DVD EAN-Code:
4028951198092
Daten
Veröffentlichung:
09/2010
Produktionsjahr:
1950
Produktionsland:
DDR
FSK:
Ohne Altersbeschränkung
Farbmodus:
Farbe
Sprachen:
Deutsch
Untertitel:
Deutsch für Menschen mit Hörbehinderung
Specials

  • Märchentrailer
  • Kindertrailer

Kundenmeinungen

  • schade... geschrieben von Kalle

    Auch ich muss leider meinen Vorrednern Recht geben. Die mühevolle digitale Überarbeitung wird leider durch das 16:9-Format fast gänzlich kaputtgemacht. Die Farben, Schärfe, Kontrast sind wirklich super gelungen, aber warum bitte 16:9? Es fehlt einfach zuviel vom eigentlichen Bild. Vielleicht entschließt sich ja ICESTORM nochmals eine Neuauflage zu machen, da ja scheinbar ein digitaler 4:3 - Master vorliegt. Man kann es nur hoffen.

  • Das Format ist völlig falsch gewählt! geschrieben von MisterX

    Wie kann man einen aufwendig restaurierten Film in ein normales 16:9 Format pressen und 30% wertvollen Bildinhalt wegschmeißen!? Richtige Formatwahl für die DVD wäre 16:9PillarBox gewesen! Dieses Format sollte eine professionelle Firma kennen, dabei wäre das ganze Bild erhalten geblieben!!!

  • Mittelmäßig geschrieben von Haasi

    Der Film ist schon ein Klassiker. Die Rstaurierung ist schon toll geworden und die Farben eine Pracht. Nur mit dem neuen Bildformat kann ich mich nicht anfreunden.

  • Unglaubliche Fehlleistung geschrieben von Das war nichts

    Das kalte Herz gehört zu den Klassikern des Märchengenres, schaue ich mir immer wieder gerne an. Ich habe selbst Jahre gewartet, dass endlich eine restaurierte Fassung erscheint, die dann die bereits erhältliche DVD ersetzen sollte.

    Nun ist die gewünschte DVD da, aber wie man auf die Idee kommen kann, das Bildformat zu ändern, bleibt wohl für immer ein Rätsel. Für mich eine einzige Enttäuschung, und die neue DVD kann meinetwegen im Lager von Icestorm versauern.

    Der verantwortliche Produktmanager ist jedefalls garantiert kein Filmfreund.

  • In alter Pracht.... geschrieben von Gast

    Endlich ist der Film Digital überarbeitet wurden. Er strahlt wie vor Jahrzehnten in all seiner Farbenbracht wieder über den Bildschirm-Gut so. Über das Format kann man sich streiten, ich finds nicht so schlimm, im Gegenteil was nützt eine große Bildfläche wen nur die Hälfte ausgefüllt wird?!Ist zu hoffen das Icestorm sich noch anderen Filmkostbarkeiten zu Gemüt führt und sich eben solch Mühe gibt wie beim kalten Herz, ist nähmlich nicht immer so!

  • Eine Unverschämtheit geschrieben von einem anderen Filmliebhaber

    Der generationenübergreifendste und bildlich am dichtesten und atmosphärischsten komponierte Märchenfilm der DEFA wurde endlich so aufwendig restauriert, dass sich die Bildqualität wirklich sehen lassen kann: gestochene Schärfe und brillante Farben erfreuen das Auge. Doch kaum hat man sich an dem beeindruckenden Restaurationsergebnis erfreut, greift einem plötzlich die metaphorische Hand des Holländermichel mitten ins Herz. Alle Glücksgefühle weichen aus dem Körper: Das Label Icestorm, seit jeher nicht gerade für herausragende (böse Zungen munkeln: nicht einmal für durchschnittliche) DVD-Qualität bekannt, hat wieder einmal zugeschlagen und dem Cineasten eine schallende Ohrfeige verpasst: Die atemberaubende 4:3-Kameraarbeit (Bildformat 1,33:1) des Originalbildes wurde nach neuestem "Standard" in ein 16:9-Format gedrängt, sodass oben und unten zahlreiche Bildinformationen verloren gehen. Ein sattes Viertel des Bildes wird dem Käufer über die gesamte Spielzeit vorenthalten. Wer nun missbilligend gegenüber der "Pendanterie" eines Filmliebhabers ausruft: Was ist schon ein Viertel?, dem sei geantwortet, dass ein Viertel fehlendes Bild unterm Strich auch bei Vollbild und einer Kürzung um 25 Minuten zustande käme. Mit der Beschneidung des Bildformats geht vor allen Dingen aber jedwede Bildkompostion flöten oder, um wieder mit dem Film zu sprechen, den Bach, wenn nicht gar den ganzen Rhein herunter. Köpfe werden abgeschnitten, Ober- und Unterkörper erst recht, ausgewogene Zusammenstellungen von Bildelementen sind nicht mehr gegeben. FAZIT: Icestorm hat die tollen Ergebnisse der Restaurierung durch ein völlig falsches Bildformat achtlos weggeworfen und einer der absoluten Perlen deutschen Filmschaffens für jeden einigermaßen ernsthaften Filmliebhaber ungenießbar gemacht. Ein sarkastisches "Dankeschön" an eine Firma, die mit DVDs ihren Umsatz macht, aber von Filmen offenbar keine Ahnung hat.

  • Peinlich! geschrieben von René Ruppert

    Das nennt sich also Restaurierung: Ein Film aus dem Jahr 1950 (!), also drei Jahre vor Einführung der Breitwandprojektion, wird in 16:9 abgetastet. Wer kommt auf solch hanebüchene Ideen? Bei "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" kann man über das 16:9-Format streiten (es sollte eigentlich 1,66:1 sein), aber der Transfer von "Das kalte Herz" ist ein Schlag ins Gesicht des Kunden. Dabei glaubt man bei Icestorm wohl noch, diesem Rechnung zu tragen, weil die neuen DVDs das Bild eines 16:9-Fernsehers ausfüllen. Falsch, eine Anbiederung an unwissende Käufer rechtfertigt keine derartige Verfälschung des Originals. Schade, dass die Rechte an diesem und anderen Märchenfilmen bei einer Firma liegen, die offensichtlich mehr daran interessiert ist, marktschreierisch mit dem Etikett "digital restauriert" zu werben, als dem Original Rechnung zu tragen. Mit Restaurierung hat das nichts zu tun, das ist Verstümmelung! Laut Icestorm wurden die Märchenfilme auch in 4:3 abgetastet. Warum wurden dieses Master nicht für die DVD von "Das kalte Herz" verwendet?
    Erwarten wir also mit Schrecken, was Icestorm sich für weitere DEFA-Filme ausdenkt. Zum Glück ist vieles von Wolfgang Staudte und Konrad Wolf bereits veröffentlicht, da lässt sich nichts mehr kaputt machen.

  • Sehr zwiespältig geschrieben von Filmliebhaber

    Ohne Zweifel ist die Farbbearbeitung spitzenmäßig gelungen. Ob aber, nur weil das gängige Fernsehformat 16:9 ist, die Arbeit des Kameramanns und des Regisseurs, die das gesamte Bild nach dem damals üblichen 4:3 - Format konzipiert und fotografiert haben, nachträglich verändert wird, ist künstlerisch mehr als bedenklich.

  • Enrico Miertsch

    nun endlich in neuer qualität farben sind wunderbar und auch das neue format 16:9 kann sich echt sehen lassen.

Wir freuen uns auf Ihre Kundenmeinung und Bewertung.
Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich hier.

Empfehlungen

Ihnen könnten auch folgende Produkte gefallen: