DEFA - Verbotsfilme

DEFA - Verbotsfilme
Im Dezember 2015 jährt sich zum 50. Mal das umfassendste Filmverbot der deutschen Kinogeschichte: 1965/66 wurden, nach dem 11. Plenum des Zentralkomitees der SED, zwölf neue DEFA-Filme verboten.
DEFA - Verbotsfilme
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Beschreibung
Diese DVD-Box umfasst zehn DEFA-Verbotsfilme, die auch als »Kellerfilme« oder »Kaninchen-Filme« (nach dem ersten verbotenen Film DAS KANINCHEN BIN ICH) bekannt sind, neu digitalisiert und mit umfangreichem Bonusmaterial.

Das Kaninchen bin ich

Maria Morzek ist 19 Jahre alt und hat gerade ihr Abitur hinter sich. Eigentlich wollte sie Slawistik studieren, aber daraus wurde nichts. Ihr Bruder ist zu drei Jahren Zuchthaus wegen "Hetze" verurteilt. Wie und gegen wen er gehetzt hat, weiß sie nicht. Die Öffentlichkeit war vom Prozeß ausgeschlossen. Durch Zufall lernt sie Paul Deister kennen. Er ist jener Richter, der Marias Bruder verurteilt hat.

Denk bloß nicht, ich heule

Der Schüler Peter Naumann gilt als Rebell seiner Schule. Seine provokante Art und Sätze wie „Ich brauche die Republik nicht“ führen zur Relegation. Außer seiner Freundin Anne hält niemand zu ihm. Die zunehmende Isolation lässt ihn zu Anne aufs Land ziehen. Annes Vater, ein engstirniger LPG-Vorsitzender, ist strikt gegen die Beziehung. Peter hegt Rachegefühle gegen den Rektor, doch als seine Kumpel diesem auflauern, greift Peter ein – und bezieht selbst Prügel.

Der Frühling braucht Zeit

Ein parteiloser Ingenieur gerät in schwere Konflikte, als er sich gegen einzelne Maßnahmen der Betriebsleitung stellt. Eine kritische Auseinandersetzung mit Problemen der Planwirtschaft und der Allmacht der Staatspartei.

Der verlorene Engel

Ein Tag im Leben des Bildhauers und Grafikers Ernst Barlach. Erschüttert durch den Diebstahl seines Schwebenden Engels" aus dem Dom zu Güstrow durch die Nazis, versucht der verfemte und vereinsamte Künstler, sich über den Sinn seines Schaffens und sein Verhältnis zu seiner Zeit klar zu werden.

Karla

Karla Blum, Anfang Zwanzig, ist Lehrerin. Sie will den Schülern das Lernen beibringen und das Weiterdenken. Doch die 12.Klasse weiß längst wie man auf gewisse Fragen zu antworten hat. Karla ist entsetzt, bestürzt. Aber es dauert nicht lange, da fordert sie keinen Gedanken mehr heraus...

Wenn du groß bist, lieber Adam

Ein Schwan schenkt dem kleinen Adam aus Dresden eine Lampe, die die Lügen der Menschen entlarvt und die angestrahlten Lügner in die Lüfte schweben lässt. Während der Junge vom Spiel fasziniert ist, ist sein Vater skeptischer, da die Lampe die ganze DDR in den Schwebezustand versetzen könnte.

Spur der Steine

Auf einer Großbaustelle in der DDR, auf der ein ruppiger Zimmermann und seine Brigade ein anarchisches Dasein führen, gerät der gewohnte Gang der Dinge aus dem Lot, als eine attraktive Ingenieurin und ein neuer Parteisekretär mit neuen Ideen für frischen Wind sorgen... Wurde 3 Tage nach der Premiere aus den Kinos der DDR genommen.

Hände hoch oder ich schieße

Ein braver Kriminalist wartet in der Kleinstadt Wolkenheim vergebens auf einen großen Fall. Er träumt sich nach London, wo er für Scotland Yard in düstere Verbrecherkneipen abtauchen darf, und konsultiert einen Psychiater. Nur ein alter, ehrlich gewordener Ganove will ihm wirksam helfen und entführt mit einstigen Gaunerfreunden das Denkmal eines mittelalterlichen Fürsten vom Marktplatz. Nun kann der junge Kriminalist aktiv werden.

Jahrgang 45

Al und Li kommen nicht zurecht. Beide empfinden die Ehe als Zwang - neben anderen bedrückenden Zwängen. Vor allem Alfred ist es gegeben, eine spielerische Freiheit das Daseins auszukosten, die von seiner Umgebung nicht verstanden und als Flucht vor Verantwortung zurückgewiesen wird.

Berlin um die Ecke

Ein Stahlarbeiter eckt wegen seiner Vorliebe für seine Lederjacke und sein Motorrad mit seinem losen Mundwerk immer wieder bei Betriebsfunktionären an. Die Jugendbrigade, in der er arbeitet, wird schließlich auch auf Grund eigenen Verschuldens in innerbetriebliche Auseinandersetzungen verwickelt.

Produktion DDR, Deutschland, 1965/1966
Laufzeit 915 Min.
Regie Kurt Maetzig, Frank Vogel, Günter Stahnke, Ralf Kirsten, Herrmann Zschoche, Egon Günther, Frank Beyer, Hans-Joachim Kasprzik, Jürgen Böttcher, Gerhard Klein
Kamera Erich Gusko, Günter Ost, Hans-Jürgen Sasse, Claus Neumann, Helmut Grewald, Günter Marczinkowsky, Lothar Gerber, Roland Gräf, Peter Krause
Darsteller Angelika Waller, Alfred Müller, Peter Reusse, Anne-Kathrein Kretzschmar, Eberhard Mellies, Günther Simon, Fred Düren, Erika Pelikowsky, Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Stephan Jahnke, Gerry Wolff, Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Rolf Herricht, Hans-Joachim Preil, Monika Hildebrand, Rolf Römer, Dieter Mann, Herbert Köfer, Monika Gabriel
Musik Georg Katzer, Matthias Suschke, Gerhard Rosenfeld, Reiner Bredemeyer, Hans-Dieter Hosallah, Gerhard Siebholz, André Asriel, Karl-Ernst Sasse, Wilhelm Neef, Wolfram Heicking, Günter Hauk, Henry Purcell, Wolf Biermann
Schnitt Helga Krause, Erika Lehmphul, Evelyn Carow, Brigitte Krex, Monika Schindler, Hildegard Conrad, Ursula Rudzki, Helga Gentz
Artikelnr. 19923
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Spezifikationen
Allgemein
Veröffentlichung 10.11.2015
Produktionsjahr 1965/1966
Produktionsland DDR, Deutschland
FSK Ab 12 Jahren
Farbmodus Farbe und Schwarz/Weiß
Sprache Deutsch
Untertitel Englisch
Bildformat 16:9 / 4:3
Regionalcode 0
Videostandard PAL
Tonformat Dolby Digital 2.0
Verpackungsart 5 x 2 DVDs im Schuber
EAN 4028951199235
Specials
  1. Umfangreiches Bonusmaterial
  2. Untertitel Englisch (zuschaltbar – nicht für alle Titel)
Fotos + Trailer
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